Hausbesuche in Klagenfurt, Klagenfurt-Land und am Wörthersee verena@voyageofbeauty.at

Wenn Aufstehen schwerfällt

Fußpflege im Bett, im Rollstuhl, im Pflegesessel.

Sie müssen niemanden umsetzen. Wir behandeln dort, wo die Person bequem liegen oder sitzen kann – zu Hause, im Pflegeheim und während eines Krankenhausaufenthalts.

Wo behandelt wird

Ohne Transfer, ohne Lifter, ohne zweite Person.

Ein Umsetzen bedeutet Aufwand und oft auch Schmerzen. Deshalb kommen wir dorthin, wo die Person ohnehin bequem liegt oder sitzt – und richten uns ganz nach ihr.

Im Bett

Wir arbeiten am Fußende, mit einer Unterlage und ohne Wanne. Das Bett wird nicht nass, und aufstehen muss niemand. Wenn ein Pflegebett höhenverstellbar ist, umso besser.

Im Rollstuhl

Ein Umsetzen ist nicht nötig. Die Füße kommen auf eine Auflage in bequemer Höhe — und wenn die Sitzposition nur kurz zu halten ist, machen wir Pausen.

Im Pflegesessel

Die häufigste Situation und meist die angenehmste: zurückgelehnt, Beine hoch, eine Decke über den Knien. Wir richten uns nach der Position, die gehalten werden kann.

Im Heim und im Krankenhaus

Auch während eines Aufenthalts kommen wir vorbei, nach Absprache mit dem Haus. Die Abstimmung mit der Station übernehmen wir.

Bei Demenz

Ruhe ist hier die eigentliche Leistung.

Fachlich ist die Behandlung dieselbe. Was den Unterschied macht, ist alles drumherum – Tempo, Ankündigung und die Bereitschaft, aufzuhören, bevor es zu viel wird.

Jeder Schritt angekündigt

Wir sagen und zeigen vorher, was als Nächstes kommt. So bleibt der Termin ruhig, und niemand wird von einem summenden Gerät überrascht.

Langsam, mit Pausen

Wir planen mehr Zeit ein, als die Behandlung braucht. Wenn es zu viel wird, hören wir auf und kommen wieder — damit der Termin in guter Erinnerung bleibt.

Eine vertraute Person dabei

Wenn jemand dabei sein kann, den die Person kennt, hilft das mehr als alles, was wir tun können. Sagen Sie uns vorher, wer das sein soll.

Immer dieselbe Person

Wir kommen nicht im Wechsel. Wer schon einmal da war, wird eher wiedererkannt — und das entscheidet oft darüber, wie der Termin verläuft.

Gepflegte Füße mit weiß lackierten Nägeln auf rosa Grund, daneben Tulpen.

So läuft ein Termin

Das meiste klären wir schon vorher am Telefon.

Fünf Minuten im Vorfeld genügen, damit im Zimmer alles ruhig ablaufen kann. Danach ist der Termin selbst der entspannteste Teil.

  1. 1

    Vorher besprechen, nicht vor Ort klären

    Wie die Person liegt oder sitzt, ob Diabetes oder eine Wundversorgung besteht, ob die Person blutverdünnende Mittel nimmt und wer dabei sein soll. Das dauert am Telefon fünf Minuten.

  2. 2

    Wir richten uns nach der Position

    Nicht umgekehrt. Wir arbeiten dort, wo die Person bequem liegen oder sitzen kann — mit Unterlage statt Wanne, wenn das besser passt.

  3. 3

    Rückmeldung an alle, die es brauchen

    Was uns aufgefallen ist, sagen wir den Angehörigen und auf Wunsch auch dem Pflegedienst. Druckstellen und Veränderungen halten wir fest, damit sie beim nächsten Mal vergleichbar sind.

Was wir vorher wissen sollten

  • Wie die Person am besten liegt oder sitzt — und wie lange sie diese Position hält.
  • Ob Diabetes, Durchblutungsstörungen oder blutverdünnende Mittel im Spiel sind.
  • Ob an den Füßen oder Fersen eine Wundversorgung läuft — dann lassen wir die Stelle in Ruhe.
  • Wann die Pflege kommt, damit wir nicht dazwischenfahren.
  • Wer nach der Behandlung Bescheid bekommen soll.

Wenn Pflege oder Ordination übernehmen

Wo unsere Arbeit endet — und wir Bescheid geben.

Fußpflege ist ein Gewerbe und keine Wundversorgung. Bei Menschen, die viel liegen, ist diese Grenze schnell erreicht – deshalb steht sie hier und nicht im Kleingedruckten.

Was wir dann tun

  • Wir lassen die Stelle in Ruhe und pflegen den Rest des Fußes.
  • Wir sagen es Ihnen gleich, nicht erst beim nächsten Termin.
  • Auf Wunsch melden wir es direkt an den Pflegedienst weiter.
  • Wir halten fest, wie die Stelle aussieht — dann sehen Sie beim nächsten Mal, ob sie kleiner wird.

Was es kostet

Kein Aufschlag für die Behandlung im Bett.

Die zusätzliche Zeit und die Rücksicht sind Teil der Behandlung, nicht ein Posten daneben.

Die Behandlung

Klassische Fußpflege

Hornhaut sanft abtragen, Nägel kürzen und feilen, Nagelhaut pflegen, eingewachsene Nägel und Hühneraugen behandeln, abschließend eine pflegende Creme.

58,– rund 60 Minuten

Dazu die Anfahrt

  • Zone 1 0 – 5 km 15,–
  • Zone 2 6 – 10 km 30,–
  • Zone 3 11 – 15 km 45,–

Welche Zone für Ihre Adresse gilt, hängt davon ab, wer in Ihrer Region unterwegs ist – gemessen wird ab dem Wohnort der Mitarbeiterin über den kürzesten Weg. Wir sagen es Ihnen bei der Terminvereinbarung.

Die Pauschale gilt einmal je Hausbesuch, nicht je Behandlung. Wenn mehrere Personen im Haushalt behandelt werden, teilen Sie sie sich. Anfahrt ab einer Dienstleistungssumme von 58,–; anfallende Parkgebühren werden gegebenenfalls zusätzlich weiterverrechnet.

Alle Preise ansehen

Fragen von Angehörigen und Pflegekräften

Was Sie hier oft wissen möchten.

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an und beschreiben Sie die Situation – gemeinsam klären wir, wie wir helfen können.

Behandeln Sie auch bettlägerige Personen?

Ja. Die Behandlung ist im Bett, im Rollstuhl und im Pflegesessel möglich. Sie müssen niemanden umsetzen — wir richten uns danach, wie die Person bequem liegen oder sitzen kann. Im Bett arbeiten wir mit einer Unterlage statt mit einer Fußwanne, damit nichts nass wird.

Was kostet die Fußpflege bei Pflegebedürftigkeit?

Dasselbe wie jede andere Fußpflege bei uns: 58 Euro für die klassische Fußpflege zuzüglich Hausbesuchspauschale von 15 Euro bis 45 Euro je nach Zone. Für die zusätzliche Zeit und die Behandlung im Bett verrechnen wir keinen Aufschlag.

Muss jemand dabei sein?

Nötig ist es nicht, hilfreich oft schon — besonders bei Demenz oder wenn sich die Person schwer verständigen kann. Sagen Sie uns vorher, wer dabei sein soll, dann planen wir die Zeit dafür ein. Wenn niemand da sein kann, geht es auch ohne; wir melden uns danach.

Wie läuft das bei Demenz?

Wir kündigen jeden Schritt an, arbeiten langsam und machen Pausen. Wenn es zu viel wird, hören wir auf und kommen wieder — damit der Termin in guter Erinnerung bleibt. Und es kommt immer dieselbe Person, weil Wiedererkennen mehr hilft als jede Technik.

Stimmen Sie sich mit dem Pflegedienst ab?

Gerne. Sagen Sie uns, wann die Pflege kommt, damit wir nicht dazwischenfahren, und ob an den Füßen eine Wundversorgung läuft. Was uns auffällt, melden wir auf Wunsch direkt an den Dienst zurück — Druckstellen und Veränderungen halten wir fest, damit sie beim nächsten Termin vergleichbar sind.

Übernimmt die Pflegeversicherung oder das Pflegegeld die Kosten?

Die gewerbliche Fußpflege ist in Österreich eine Privatleistung, die Krankenkasse übernimmt sie in der Regel nicht. Das Pflegegeld ist eine pauschale Geldleistung, über deren Verwendung Sie frei entscheiden — viele setzen einen Teil davon für Fußpflege ein. Für verbindliche Auskünfte fragen Sie bitte bei der auszahlenden Stelle nach.

Kommen Sie auch kurzfristig, wenn ein Nagel drückt?

Wir versuchen es gerne. Rufen Sie an und beschreiben Sie, was los ist — bei akuten Beschwerden schieben wir nach Möglichkeit einen Termin ein. Ist eine offene Stelle im Spiel, empfehlen wir Ihnen offen, sie zuerst pflegerisch oder ärztlich ansehen zu lassen.

Nicht sicher, ob eine Behandlung in Ihrer Situation möglich ist? Beschreiben Sie es uns am Telefon – wir sagen Ihnen offen, was geht.

04229 40 802

Wir freuen uns auf Sie

Vereinbaren wir einen Termin?

Buchen Sie online, oder rufen Sie uns an, wenn Sie lieber persönlich sprechen möchten. Wir finden gemeinsam einen Termin, der zu Ihnen passt.

Anrufen Termin buchen